Social Media ABC: D wie Digitale Nomaden

In unserem Social Media ABC sprechen wir über die wichtigsten Schlagworte im Social Web. Ob Authentizität, KPIs oder Zielgruppe: Danach seid ihr Expert*innen in Sachen Social Media, Influencer Marketing und Social-Trends….

Heute: D wie digitale Nomaden

Es ist der Traum vieler junger Menschen: Ein Online-Business aufziehen und dann von jedem Ort der Welt arbeiten. Tagsüber am Strand liegen, zwischendrin ein paar Emails checken und sich Digital Nomad nennen. Könnte das Leben besser sein?

Stop. So schön dieses Leben klingt, so sehr ist es auch mit vielen Traumbildern verbunden. Das Leben eines digitalen Nomadens hat viele Vorteile – aber eben auch Nachteile. Was ihr beachten solltet, bevor ihr euch mit Laptop an den Strand von Bali setzt, verraten wir euch jetzt.

1. Arbeite unabhängig von jedem Ort der Welt

Ein Vorteil des digitalen Nomandenlebens ist auf jeden Fall: Man kann von jedem Ort der Welt arbeiten. Alles, was man für die Online-Arbeit braucht, sind ein Laptop und funktionierendes Internet. Und das gibt es glücklicherweise wirklich schon fast überall. Wer als Influencer oder Influencerin sein Geld verdient, kann als Digital Nomad jederzeit aus der ganzen Welt arbeiten. Wer jedoch als Remote-Worker für eine bestimmte Firma arbeitet, sollte vor dem Buchen des Fluges nach Bali oder Hawaii kurz die Bedingungen absprechen. Denn nichts wäre nerviger, als mitten in der Nacht für den Kunden aufstehen zu müssen – Zeitverschiebung sei Dank.

2. Digitales Arbeiten ist immer noch Arbeit

Es klingt zu schön: Man sitzt am Strand, den Laptop auf dem Schoß, der Blick aufs Meer. Digitales Arbeiten am Strand kann ein Traum sein, wenn man sich einer Sache bewusst ist: Es ist Arbeit. Während neben dir alle Menschen ihren Urlaub genießen, zwischendrin ins Wasser hüpfen und ab 14 Uhr die ersten Cocktails schlürfen, musst du vor allem eines: arbeiten. Macht dir deine Arbeit Spaß, ist das Arbeiten am Strand sicherlich das i-Tüpfelchen. Suchst du eine Flucht vor der nervigen Arbeit und willst einfach nur am Strand abhängen, solltest du besser Urlaub nehmen als das digitale Nomadentum für dich zu entdecken.

3. Dein Team ist überall verteilt

Digitales Nomadentum kann auch einsam sein. Denn dein Team sitzt nicht mit dir im selben Büro, sondern überall verteilt. Das kann ein Vorteil sein, weil man so viele ExpertInnen ortsunabhängig um sich schart – so wie wir das auch bei Yvi Kej Media machen, kann für den einzelnen aber auch zum Nachteil werden. Wenn ihm der Austausch mit KollegInnen fehlt oder man im Homeoffice oder am Strand zu gerne mit jemanden reden würde. Glücklicherweise gibt es ja Telefone und Chat-Messenger.

4. Denk an die negativen Aspekte, bevor du auf Weltreise gehst

Auch Digital Nomad musst du Rechnungen schreiben, Steuern machen und Belege sammeln. Das kann bei einem Around-the-world-Trip anstrengend, nervig und vor allem belastend sein. Sei dir also auch der Pflichten und negativen Aufgaben bewusst, wenn du dich für ein Leben als digitaler Nomade entscheidest. Sonst wachst du eines Morgens am schönsten Ort der Welt auf und bist überfordert. Mit dem Leben, mit der Sonne und mit deinem Job. Schneller als man denkt, wünscht man sich dann an den heimischen Schreibtisch im kalten Europa zurück.

5. Du kannst Leidenschaft mit Arbeit verbinden

Vielleicht ist das Dasein des digitalen Nomadens vor allem eines: der Traum eines jeden. Die selbstbestimmte Arbeit am selbstbestimmten Ort. Mit der Wahl des eigenen Businesses, der Freiheit, die Dinge zu tun, die einem Spaß machen und damit Geld zu verdienen, schafft man den Grundstein für ein glückliches Leben.

Aber: Nicht jeder, der diese Pfeiler in seinem Leben sucht, muss zum digitalen Nomaden werden. Die eigenen Leidenschaft mit der Arbeit zu verbinden funktioniert auch im Kleinen. Indem man sich immer wieder fragt: Macht mir dieser Job Spaß? Worin liegen meine Stärken? Und wie kann ich mein Leben so gestalten, dass ich glücklich bin und Geld verdiene.